#093 – Den Dingen ihre eigene Entwicklung lassen

Shownotes

In dieser Folge unseres Praxiswegs „Stille lernen“ üben wir gemeinsam fünf Minuten Stille. 🌿

Tiefer Leben Lernen verbindet Achtsamkeit, Embodiment, Psychologie und Spiritualität – in kleinen täglichen Impulsen auf dem Weg zu mehr Präsenz.

Diese Woche begleitet uns ein Text von Rainer Maria Rilke – und heute besonders dieser Satz: „Man muss den Dingen die eigene stille, ungestörte Entwicklung lassen.“

Das klingt schön. Und gleichzeitig fällt es oft gar nicht so leicht.

Wir wollen verstehen. Beschleunigen. Kontrollieren.

Und vielleicht kennen wir alle dieses innere Drängen: Dass etwas endlich anders werden soll.

Die Einladung für heute: Ein wenig zu experimentieren, wie es wäre, nicht zu drängen.

Vielleicht nur für diese fünf Minuten.

Wie ein Baum, der seine Säfte nicht drängt.

Am Ende dieser Folge: Fünf Minuten Stille – ein Raum zum Reifenlassen.

Mehr zum Podcast www.gabrielkirchner.com/podcast

Hinweis Dieser Podcast versteht sich als Einladung zum Aufbau einer eigenen Praxis der Stille und ist keine therapeutische oder medizinische Begleitung. Stille kann innere Prozesse vertiefen und auch herausfordernde Inhalte berühren. Bitte achte gut auf dich und entscheide jederzeit selbst, ob eine Übung oder ein Moment der Stille für dich gerade stimmig ist.

Transkript anzeigen

00:00:02: Man muss den Dingen die eigene stille, ungestörte Entwicklung lassen.

00:00:10: Die Tief von innen kommt und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann.

00:00:19: Alles ist austragen und dann gebären.

00:00:25: Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings

00:00:33: steht.".

00:00:35: ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte.

00:00:42: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge hier bei Tiefer Leben Lernen!

00:00:48: Schön, dass du dabei bist.

00:00:53: und herzlich willkommen zu dieser Woche wo wir uns Folge für Folge ein wenig mit dem Text von Rilke beschäftigen der häufig den Titel über die Geduld trägt.

00:01:07: Man muss den Dingen die eigene stille, ungestörte Entwicklung lassen.

00:01:15: Die Tief von innen kommt und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann.

00:01:25: Und den Dingen, die eigene Entwicklung zu lassen ist gar nicht so leicht!

00:01:32: Man kann das vielleicht jetzt gerade draußen beobachten – wir freuen uns der Frühling Der Sommer kommt so langsam.

00:01:41: Und doch standen die Bäume den ganzen Winter ruhig und geduldig, ohne den Sommer zu fossieren und haben den Dingen ihre Entwicklung gelassen.

00:01:58: Uns fällt das vielleicht nicht immer ganz so leicht.

00:02:01: ich weiß dass ich jemand bin der sehr gerne versucht zu drängen und meine Herausforderungen damit habe Dingern die eigene Stille und ungestörte Entwicklung zu lassen.

00:02:16: Und vielleicht kann die Stille hier ein Raum und eine Einladung sein, uns zu üben mit dem Tempo der Dinge in Kontakt zu kommen so wie sie sich gerade wirklich entwickeln wollen?

00:02:33: Denn wenn wir versuchen, Dinge zu drängen und zu beschleunigen dann fühlen sich Sachen irgendwie ein bisschen off an!

00:02:43: passen nicht mehr so ganz und fühlen sich vielleicht ein bisschen ja, Angst getrieben an.

00:02:54: Wirilke hier sagt reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht ohne Angst dass dahinter kein Sommer kommen könnte.

00:03:10: Und schlecht magst du dich fragen was gerade dein Sommer ist auf dem du innerlich drängst?

00:03:19: Deine Ängste, die es dir schwer machen.

00:03:22: Getrost zu stehen!

00:03:26: Getrost sein dort wo und wie du gerade bist.

00:03:36: Vielleicht magst Du Dir jetzt gerade einen Moment dafür nehmen, dem einmal nachspüren was es bedeuten würde an dieser Stelle in deinem Leben mit dieser Sache, die Dir vielleicht gerade einfällt nicht mehr zu drehen.

00:04:01: Vielleicht melden sich leichte Unsicherheiten, vielleicht kommst du aber auch in Kontakt mit einer Idee von Loslassen und vielleicht ein bisschen Weite.

00:04:16: Ein bisschen Freiheit die sich zeigt wenn Du nicht mehr drängen musst und geduldig auf den Sommer warten könntest indem wissen dass er kommt dieser Sommer Vielleicht nicht ganz so wie wir uns das wünschen oder vorstellen, aber er kommt.

00:04:43: Darum geht's in der nächsten Strophe die wir uns dann morgen gemeinsam anhören werden.

00:04:53: und jetzt stimmen wir uns langsam ein auf fünf Minuten der Stille.

00:05:00: vielleicht magst du heute in den fünf Minuten ein bisschen damit sein was sich gerade gezeigt hat bei dir?

00:05:09: Ein bisschen reifen Wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt.

00:05:15: Ein bisschen getrost stehen Auch in den kleinen Stürmen des Frühlings die sich vielleicht zeigen.

00:05:23: In fünf Minuten Designs mit dem Nichtdrängen.

00:05:29: Und vielleicht magst du ein wenig die Angst loslassen Dass da kein Sommer kommen könnte.

00:05:38: So lad ich dich und lad ich uns ein nochmal tief durch zu atmen anzukommen, dort wo und wie du gerade bist.

00:05:52: Und dann zu experimentieren, wie es ist – nicht zu drängen.

00:05:58: in fünf Minuten der Stille!

00:08:36: Wenn Du Dich in inneren Geschichten verlierst, darfst Du immer wieder zurückkommen ins Hier- und Jetzt-.

00:11:12: Das waren sie für heute unsere fünf Minuten.

00:11:22: Vielleicht magst du dir noch einen Moment geben und die Gedanken und Gefühle einmal zu verankern im Hier- und Jetzt.

00:11:36: Vielleicht mit offenen Augen, um dir einmal zu vergegenwärtigen dass du hier bist den Körper und die Schwerkraft spüren.

00:11:53: Und egal was oder wie es sich gerade gezeigt hat Vielleicht magst du ein bisschen Einladen, innere Bewertungen und Geschichten zu lockern?

00:12:08: Vielleicht hat sich was ganz Spezifisches bei dir gezeigt.

00:12:13: Bei mir selbst ist auch etwas sehr Klares entstanden, wo ich glaube ich nächste Woche mal darüber sprechen werde... Und jetzt lad' ich dich ein, dir selbst vielleicht ein kleines Dankeschön zu sagen für die Zeit die du dir heute genommen hast, um Präsenz zu üben.

00:12:40: Um Stille hier in unserer kleinen und sanften Revolution bei Tief erleben lernen!

00:12:49: Ich freue mich, dass du heute dabei gewesen bist – ich freue mich das du bist!

00:12:55: Und hier mutig mit uns ausprobierst und experimentierst.

00:13:01: Und jetzt wünsche ich dir von Herzen Ruhe Frieden alles Gute für deinen Tag Und freue mich, wenn wir uns beim nächsten Mal wieder hören hier bei Tief erleben lernen.

00:13:13: Alles Gute dir und bis dann!

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