#084 – Mit dir sein, wie du gerade bist
Shownotes
In dieser Folge unseres Praxiswegs „Stille lernen“ üben wir gemeinsam fünf Minuten Stille. 🌿
Tiefer Leben Lernen verbindet Achtsamkeit, Embodiment, Psychologie und Spiritualität – in kleinen täglichen Impulsen auf dem Weg zu mehr Präsenz.
Ein wichtiger Gedanke aus dieser Woche: Meditation bedeutet vielleicht nicht zuerst, etwas wegzumachen – sondern anders mit dem in Kontakt zu kommen, was ohnehin da ist.
Mit Gedanken. Mit Gefühlen. Mit innerer Enge oder Weite.
Nicht alles sofort lösen. Nicht alles sofort verstehen.
Sondern wahrnehmen.
Und vielleicht entsteht genau dort langsam Veränderung: Wenn wir nicht mehr permanent gegen unser inneres Erleben kämpfen müssen.
Die Einladung für heute: Mit dir da sein – genau so, wie es gerade ist.
Am Ende dieser Folge: Fünf Minuten Stille – ein Raum zum Wahrnehmen und Dasein.
Studie https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24395196/
Mehr zum Podcast www.gabrielkirchner.com/podcast
Hinweis Dieser Podcast versteht sich als Einladung zum Aufbau einer eigenen Praxis der Stille und ist keine therapeutische oder medizinische Begleitung. Stille kann innere Prozesse vertiefen und auch herausfordernde Inhalte berühren. Bitte achte gut auf dich und entscheide jederzeit selbst, ob eine Übung oder ein Moment der Stille für dich gerade stimmig ist.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge hier bei Tiefa Leben Lernen.
00:00:07: Und unseren mutigen Abenteuer- und Experiment stille zu lernen, wo wir uns unter der Woche Tag für Tag und Monat für Monat an eine stetig wachsende – das wollte ich sagen – Zahl und Zeit der Stille herantasten!
00:00:31: Es sollen dann mal so bis zu zehn Minuten werden.
00:00:35: Aktuell sind wir bei fünf Minuten der Stille und lassen uns dazu immer noch von verschiedenen Gedanken, Körperübungen und ganz verschiedenen Dingen begleiten und inspirieren bevor wir in die Stille gehen.
00:00:54: Diese Woche schauen wir auf eine Meteranalyse Zum Thema Meditation, eine der bekanntesten Studien zum Thema Meditation und den Auswirkungen von Meditation.
00:01:07: Man muss dazu sagen die Formen die wir hier praktizieren.
00:01:12: ich sage zwar ab und zu noch ein paar Worte.
00:01:15: gerade so an den ersten Tagen in der Woche Tage drei vier und fünf steht die Stille dann sehr für sich alleine ist teilweise ähnlich zu Dingen, die auch in diesen Studien untersucht wurden.
00:01:31: Einige der Studien untersuchen aber vor allen Dingen sogenannte Achtsamkeitsprogramme, die häufig auch noch eine viel engere Anleitung haben.
00:01:41: Das heißt was wir hier an Ergebnissen uns anschauen gilt auch für letzte Woche sowieso.
00:01:47: bei Meteranalysen, die ja auf das große Gesamtbild schauen ist alles immer ein bisschen mit Vorsicht zu genießen.
00:01:55: Es ist jetzt nicht eins-zu-eins übertragbar, aber die Richtung und das Feld ist das Ähnlichste was ich gefunden habe zu dem was wir hier praktizieren.
00:02:07: Immer wieder zurückzukommen zum Körper den Atem zu spüren in deinem Leben präsent zu bleiben ist auf jeden Fall eine Form der Achtsamkeitspraxis und von daher sehr nah dran an den Ergebnissen, die auch Goyal- und Kollegen hier im Jahr ist.
00:02:28: Wir haben uns gestern schon ein paar Effekte angeschaut und heute schauen wir weiter auf die depressiven Symptome.
00:02:41: Depressionen sind verbreitet in den letzten Jahren immer weiter ansteigend wie viele andere psychische Herausforderungen.
00:02:53: Und auch hier zeigten sich nach mehreren Wochen in vielen Studien, also im Querschnitt sozusagen moderate Verbesserung mit einer Effektstärke von Null Komma Drei.
00:03:08: Die Studie vergleicht das mit den Effekten anderer etablierter Intervention und sagt dann auch sehr klar es gibt hier keine Hinweise darauf dass achtsumkeitsbasierte Interventionen bessere Effekte haben, aber eben auch keine schlechteren.
00:03:26: Was wir daraus vielleicht für uns mitnehmen können?
00:03:30: Seien wir jetzt von akuten Depressionen betroffen oder seien wir nicht davon betroffen?
00:03:37: viele von uns kennen bestimmt Leute.
00:03:40: ich möchte auch hier ganz dezidiert noch mal sagen wie das auch immer im Disclaimer sozusagen steht dass hier ist kein Ersatz für Therapie Und das sagt uns die Studie hier auch.
00:03:52: Es gibt gute Interventionen, die gute Effekte haben aber es ist möglicherweise eine kraftvolle Ergänzung zur Therapie oder wenn du nicht in Therapie bist oder jemanden kennst der gar nichts macht dann zeigen die Effekten auch dass hier mit einem stetigen Meditationsprogramm und einer Achtsamkeitspraxis gute Ergebnisse erzielt werden können.
00:04:20: Also auch kleine Veränderungen, eine kleine Praxis wie ja eine Achtsamkeitspraxis kann wenn sie regelmäßig ausgeübt wird.
00:04:30: Sehr sehr förderliche Ergebnisse auf unsere psychische Gesundheit haben.
00:04:35: und besonders schön ist es natürlich auch wenn wir gar keine großen Herausforderung aktuell haben.
00:04:41: psychisch Studien zeigen übrigens dass wir alle mal in unserem Leben mindestens mit einer psychischen Herausforderung auch schwerere Art konfrontiert werden, nahezu hundert Prozent.
00:04:53: Aber wenn wir da gerade von befreit sind ja umso schöner.
00:04:58: dann und das hat diese Studie nicht untersucht kann es natürlich auch trotzdem verbessern die Effekte haben Dann geht es sozusagen vielleicht von gut noch ein bisschen besser.
00:05:13: auf jeden Fall untersucht diese Studie und findet auch positive Wirkungen bei verschiedenen Herausforderungen wie Angst oder depressiven Symptomatiken, vergleichbar mit Sport- oder anderen Formen der Therapie.
00:05:33: Also ein schönes gesichertes Ergebnis!
00:05:37: Und damit reicht das auch schon wieder für heute – denn von der Theorie in die Praxis gehen.
00:05:49: Und so lad ich dich und lad ich uns jetzt ein, die Lunge durch zu lüften, ne mal zwei oder drei tiefe Atemzüge wenn du magst, durch die Nase ein und den Mund wieder aus.
00:06:09: Du findest auch in vergangenen Wochen- und Episoden noch ein paar andere kleine Übungen aber für den Moment kannst du vielleicht einfach einmal tief durchatmen Während wir uns einstellen auf fünf Minuten der Stille und vielleicht magst du in diesen fünf Minuten noch immer wieder deinen Atem nutzen, als Anker zurückzukehren.
00:06:42: Wenn du merkst dass du in Gedanken abdriftest dich in inneren Geschichten verlierst immer wieder zurückzukommen Moment für Moment Atemzug für Atemzug Immer wieder hier und jetzt.
00:07:04: Und damit lade ich dich und uns ein zu fünf Minuten der Stille!
00:12:14: Und das waren sie schon wieder für heute, die fünf Minuten dieser Stille... ...und ab der Mitte der Woche steht die Stille immer für sich.
00:12:33: Ich quatsch nicht mehr rein.
00:12:36: Schau mal wie das heute für Dich war.
00:12:39: hast du schon sehnsüchtig auf die Klangschale gewartet, was du abgedriftet in einer inneren Geschichte oder anwesend und präsent.
00:12:59: Und egal was-oder wie es sich gezeigt hat, vielleicht magst Du Dir ein kleines Dankeschön für Deine Praxis und Mutiges ausprobieren heute geben!
00:13:14: Ich freue mich auf jeden Fall, dass du hier dabei gewesen bist bei tiefer Leben lernen und unserem mutigen Abenteuer- und Experiment der Stille.
00:13:27: Morgen geht's dann weiter mit dem nächsten Befund aus der Übersichtsarbeit!
00:13:35: Und jetzt wünsche ich dir Frieden und Ruhe – vielleicht auch Selbstliebe dort wo und wie Du gerade bist?
00:13:46: Und freue mich, wenn wir uns beim nächsten Mal wieder hören.
00:13:50: Bis dann!
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