#082 – Warum überhaupt meditieren?
Shownotes
In dieser Folge unseres Praxiswegs „Stille lernen“ üben wir gemeinsam fünf Minuten Stille. 🌿
Tiefer Leben Lernen verbindet Achtsamkeit, Embodiment, Psychologie und Spiritualität – in kleinen täglichen Impulsen auf dem Weg zu mehr Präsenz.
Diese Woche schauen wir weiter auf die Frage: Warum eigentlich meditieren? Warum Stille üben?
Und vielleicht ist eine ehrliche Antwort: Weil es etwas verändern kann.
Nicht unbedingt sofort. Nicht spektakulär. Aber Schritt für Schritt.
Die Metaanalyse von Goyal und Kollegen aus dem Jahr 2014 zeigt moderate positive Effekte von Achtsamkeits- und Meditationsprogrammen – besonders bei Angst, Depression und Schmerz.
Und gleichzeitig bleibt wichtig: Meditation ist kein Wundermittel.
Sondern vielleicht eher eine Praxis, die uns hilft, anders mit unserem Leben in Kontakt zu kommen.
Die Einladung für heute: Nicht sofort etwas erreichen zu müssen – sondern einfach neugierig zu bleiben.
Was passiert, wenn du still wirst?
Am Ende dieser Folge: Fünf Minuten Stille – ein Raum für genau dieses Experiment.
Studie https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24395196/
Mehr zum Podcast www.gabrielkirchner.com/podcast
Hinweis Dieser Podcast versteht sich als Einladung zum Aufbau einer eigenen Praxis der Stille und ist keine therapeutische oder medizinische Begleitung. Stille kann innere Prozesse vertiefen und auch herausfordernde Inhalte berühren. Bitte achte gut auf dich und entscheide jederzeit selbst, ob eine Übung oder ein Moment der Stille für dich gerade stimmig ist.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge hier bei Tief erleben lernen.
00:00:07: Schön, dass du dabei bist!
00:00:11: Und dich heute hier und jetzt mit uns einen Schritt weiterwachst.
00:00:16: wenn Du schon länger dabei bist oder wenn Du ganz neu dabei bist vielleicht erstmal reinschnupperst in unser Programm unter dem Titel stille Lernen wo wir uns fünf Tage unter der Woche jeweils Schritt für Schritt an immer mehr Minuten der Stille herantasten.
00:00:37: Wir sind aktuell, wenn du das hier in Echtzeit hörst im Monat Mai und sind bei fünf Minuten der Stirle.
00:00:46: Das heißt jede der Folgen hat so ein paar Informationen, Inspirationen aus Funk und Fernsehen – nein, wir schauen uns Bücher oder mal ein Gedicht oder verschiedene andere Informationen oder Gedanken an, bevor wir dann gemeinsam in einen paar Minuten der Stille gehen und am Ende immer noch ein bisschen Raum lassen um diese Erfahrung nachklingen, nachwirken und vielleicht für dich reflektieren zu können.
00:01:19: Also insgesamt die Idee eine stille Praxis aufzubauen.
00:01:24: Und da kann man sich natürlich fragen warum Und das passt hervorragend zu unserem Programm in diesem Monat, denn wir schauen bevor wir in die Stille gehen diesen Monat auf ein paar wissenschaftliche Ergebnisse.
00:01:41: Wir haben uns letzte Woche in den letzten Folgen mit den potenziellen Risiken und Nebenwirkungen von Meditation oder Stille beschäftigt.
00:01:55: darauf schauen, was denn die Vorteile sind.
00:01:58: Beides ist wichtig um sich da gut einsortieren und positionieren zu können.
00:02:04: Und das Wichtige bei Wissenschaft ist natürlich immer dass es um allgemeingültige Untersuchungen und Ergebnisse geht.
00:02:13: Das heißt du wirst auf jeden Fall Menschen finden, die individuell berichten.
00:02:18: für sie hat stille oder Meditation ihr Leben verändert Und du wirst Menschen finden, die individuelle Berichten.
00:02:25: Das ist für sie ganz schrecklich und überhaupt nicht gut war!
00:02:28: Ich denke das ist selbstverständlich aber noch vielleicht als kleine Einordnung wenn wir in die Wissenschaft schauen.
00:02:36: Heute und diese Woche schauen wir auf eine der bekanntesten Studien zum Thema Vorteile der Meditation überhaupt von Goyal und Kollegen aus dem Jahr Originaltitel Meditation Programs for Psychological Stress and Well-Being.
00:02:55: Also Meditationsprogramme, um psychologischen Stress bzw.
00:03:01: psychologische Gesundheit zu untersuchen.
00:03:05: Auch das ist wie letzte Woche eine systematische Übersichtsarbeit und eine Meteranalyse – also eine Untersuchung von anderen Studien.
00:03:17: Da gibt es immer sehr interessante Herausforderungen, welche Studien hier wirklich eingeschlossen werden können.
00:03:24: Diese Studie hat siebenundvierzig randomisierte also zufällige also relativ hochwertige Studien ausgewertet mit insgesamt über dreieinhalbtausend Teilnehmenden.
00:03:37: Zentrale Frage war was kann Meditation wirklich nachweisbar bewirken und die Ergebnisse sind?
00:03:48: Naja interessant!
00:03:50: Also was diese Studie findet, überall die anderen Studien hinweg ist das besonders bei Angst, Depression und Schmerz kleine bis moderat positive Effekte gefunden wurden.
00:04:08: Wir werden im Laufe der Woche in manche dieser Effekten noch ein bisschen mehr reinschauen.
00:04:13: und besonders interessant ist das wenn du vielleicht auch letzte Woche die Studien Angehört das beziehungsweise die Ergebnisse aus der Studie, denn da ging es darum dass besonders Angst und Depression auch als Nebenwirkungen auftauchen können.
00:04:30: Also ein sehr interessantes Ergebnis.
00:04:33: wir werden im Laufe der Woche ein bisschen tiefer einsteigen und vielleicht für heute schon mal der Impuls aus dieser Übersichtsarbeit die viele tausende Male zitiert wurde in der Wissenschaft Es ist auch in den Nachrichten immer mal wieder zitiert wird und auftaucht.
00:04:50: Minitationist oder stille für unsere Zwecke, hier vielleicht nicht das Wundermittel per se aber eine wissenschaftlich gesicherte und ernstzunehmende Praxis mit Vorteilen in verschiedenen Bereichen.
00:05:10: Und damit widmen wir uns heute jetzt der Praxis.
00:05:16: Dazu lade ich Dich und lade dich uns wie immer ein.
00:05:20: Einmal tief durchzuatmen, vielleicht auch zwei oder dreimal deine Lunge gut durchzulüften.
00:05:36: Vielleicht hast du schon eine typische Haltung gefunden oder einen Ort an dem Du diese Folgen hörst auf den Weg ins zur Arbeit im Auto?
00:05:46: Vielleicht hast Du auch schon so was für ne kleine Meditationsecke zu Hause werden, wenn die Zeiten hier noch ein bisschen länger werden in den nächsten Monaten auch mal über Equipment sprechen.
00:05:58: Ob man das braucht?
00:06:00: Wenn ja welches dass die Praxis unterstützen kann.
00:06:05: für jetzt gerade.
00:06:06: vielleicht suchst du dir einen freien Ort an dem du das hier sicher und in Ruhe hören kannst.
00:06:13: Das kann achtsamgehend sein, das kann sitzend liegend sein so wie es für dich gut ist Aber vielleicht immer wieder dieselbe Form, damit du Unterschiede und Entwicklungen ein bisschen unabhängig davon spüren kannst.
00:06:33: Das hat kleine Anregung für heute!
00:06:38: Und damit stellen wir uns ein auf fünf Minuten der Stille.
00:06:46: Ich lade dich ein diese Stille zu erleben Moment für Moment Immer wieder zurückzukommen, vielleicht zu deinem Atem und neugierig zu sein wie es sich heute zeigt.
00:07:01: Dein Leben in fünf Minuten der Stille!
00:08:32: Und du darfst immer wieder zurückkommen... ...In diesen Moment.
00:10:01: Immer wieder hier und immer wieder jetzt.
00:12:06: Das waren sie schon für heute unsere fünf Minuten Der Stille.
00:12:17: Vielleicht magst du dir noch einen Moment nehmen, um nachwirken zu lassen was du gerade erlebt hast.
00:12:33: Egal was und wie es sich heute gezeigt hat bei dir.
00:12:40: Vielleicht magste dir selbst gratulieren ein kleines bisschen Danke sagen, dass du diese neue Woche wenn du das hier in Echtzeit hörst mit einem kleinen Moment begonnen hast der dir gut tut hoffentlich guttut und vielleicht auch mit dem Aufbau einer eigenen Stillepraxis perspektivisch gut tut.
00:13:09: Das ist eines der nächsten experimentellen Ergebnisse aus dieser Übersichtsarbeit, über das wir morgen kurz sprechen werden.
00:13:19: Jetzt freue ich mich erstmal dass du heute hier dabei gewesen bist bei tiefer leben lernen und vielleicht im Experiment stille zu üben Auch eine kleine sanfte und stille Revolution für dich, Und die Menschen in deinem Umfeld lostrittst.
00:13:42: Alles Gute, Liebe, Frieden und Ruhe mit dir!
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